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Tag der offenen Tür

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Im Schneetreiben warteten die Menschen um Einlaß in den Bunker zu bekommen. Der Veranstalter regelte den Zugang, damit die Besucher sich auch im Bauwerk bewegen können. Viele waren gekommen ob Ehemalige oder Besucher die das noch nie gesehen hatten.

LR26022005gk

Dies ist sicherlich auch auf Gerüchte zurückzuführen, die immer noch in den Köpfen der Menschen existieren und sich auch 38 Jahre nach Indienststellung des Bunkers immer noch vorhanden sind, denn zu DDR Zeiten war dieses Objekt ein absolutes Tabuthema. Hinzukommt auch, das ein Großteil von den Besuchern, hier mal Dienst geleistet hat und gekommen war um die ehemalige Wirkungsstätte nochmals zu besichtigen.

Die einen wissen von einem Atombunker im Wald, voll mit SS 20 Reketen oder eine geheime Basis vom MfS oder ?  Es war nur ein Gerücht unter vielen, das die Menschen in Strömen kommen ließ um es zu sehen, sich eben selbst ein Bild machen wollten. Denn man wollte endlich sehen was zu DDR - Zeiten nicht möglich war.Für die Menschen die das Bauwerk nicht kannten war der Besuch sicherlich enttäuschend, denn der Bunker war fast leergemacht. Im Lagezentrum ist wenigstens die Plexisglasscheibe wo die Luftlage von den Planzeichnern in Spiegelschrift aufgezeichnet wurde erhalten geblieben.

Lausitzer Rundschau vom 26.02.2005

Die nebenstehende Pressemitteilung in der “ Lausitzer Rundschau ”  kündigte einen Tag der offenen Tür für den 06.03.2005 an und die Menschenmassen folgten. Der Ansturm brachte den Veranstalter in arge Bedrängnis, denn mit so vielen Menschen hat man nicht gerechnet.

kolk2k

Aktualisiert am: 07.08.2011

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